KATI MÜNTER

ERFURT // Collage, Assemblage


CARSTEN SCHNEIDER

ERFURT/BERLIN // Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit



Der volle Kalender verhindert das Blind Date zwischen der Erfurter Künstlerin Kati Münter und Bundesumweltminister Carsten Schneider. Deshalb reist ihre 2006 entstandene Collage „Sicherheit“ zu ihm nach Berlin, kurz nachdem er von der Münchner Sicherheitskonferenz zurückkehrt. Am Telefon finden beide über die Geschichte des Werks schnell in ein intensives Gespräch:

 

Die Arbeit entsteht drei Jahre nach der Bluttat am Gutenberg-Gymnasium – als Reflexion auf das Geschehen und die Unsicherheit, die es in der Künstlerin auslöst.

 

Sie erinnern an die greifbare Stille, die die Stadt tagelang verstummen lässt. Sicherheit, sagt Münter, sei nur im Wechselspiel mit Unsicherheit zu verstehen. Schneider ergänzt: Mit künstlicher Intelligenz und dem globalen Klimawandel, der trotz wissenschaftlicher Evidenz zunehmend geleugnet wird, rücken neue Risiken in den Fokus.

 

Was tun?

 

Beide sind sich einig: Sicherheit beginnt im Kleinen – „wenn wir aufeinander achtgeben“.


Carsten Schneider