GABRIELE FECHER
WEIMAR // Malerei, Grafik, Design
CORINNA SEIFERT
ERFURT // Präparatorin, Naturkundemuseum Erfurt

Statement von Gabriele Fecher & Corinna Seifert
Wie schön das ist – einem fremden Menschen zu begegnen und zu merken, dass das Fremde sich in Nähe verwandeln kann. Vertrauen entsteht, so wie Hans im Glück vertrauensvoll mit dem Neuen, Unbekannten, Fremden umging.
Unser Gespräch führte uns am Anfang zu dem Endpunkt von Hans: dem Ent-Materialisieren, dem Minimalismus – erzwungen durch die Umstände, gelebt durch die Erfahrung, ersehnt durch die Ahnung. Die Tiere haben uns zurückgeführt in die Welt des Goldes, der Materie. Wie ein rhythmisches Wogen entfaltete sich für mich das Gespräch zwischen zwei Menschen, die das Los zusammengewürfelt hatte.
Ich bin dankbar. Dankbar dafür in dieser Zeit zu leben, dankbar dafür denken und spüren zu können, dankbar für diese kostbare Begegnung, die neben dem Gold des Hans die Leichtigkeit und das Glück des Nicht-Materiellen in sich trug. Danke … das ist es, was ich als Fazit für diese zu-fällig arrangierte Begegnung sagen kann: Danke!
Wie fasst man 6 Stunden schwingender Begegnung zusammen? In einer Gans!
Hans - Gans – ganz.
Genau so!
Es war eine wunderbare und zugleich besondere Begegnung ... Wir haben in unserer Begegnung auch sehr viel über Tiere gesprochen, da meine Partnerin Tierpäparatorin ist. Nun spielen in dem Märchen vom Hans im Glück, welches meiner Kunstserie zugrunde liegt, Tiere eine große Rolle in den Tauschgeschäften.
Am liebsten hätte ich eines meiner Bilder zusammen mit einer von Corinna Seifert präparierten Nilgans (wunderschönes Tier!!!) gezeigt, um die Essenz der „Blind Date“-Begegnung auszudrücken.
Gabriele Fecher




