donnerstags, 18 Uhr
SOIREE IM ORANGENHAUS

immer donnerstags um 18.00 Uhr findet eine Soiree als abendliche Veranstaltung zur Ausstellung statt. Hier können Künstler und Besucher ins Gespräch kommen, Themen und TeilnehmerInnen werden hier kurzfristig benannt:

Donnerstag, 2.8.2018, 18 Uhr

"Was wird aus einer Kunstsammlung?"

Die aktuelle Ausstellung „10 Prozent – Was bleibt?“ im Orangenhaus der Orangerie in Gotha entwickelt sich zum Publikumsmagnet. Viele Besucher berührt die Frage, was aus einem künstlerischen Werk wird, wenn es einmal zum Nachlass wird.

25 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen stellen aus, was sie auf jeden Fall der Nachwelt hinterlassen wollen. Sie haben das Beste aus Ihren Ateliers ausgewählt oder äußern sich mit künstlerischen Mitteln über das, „was bleibt“, sei es ein künstlerisches Werk oder eine Sammlung.

Im Rahmenprogramm ist am Donnerstag, dem 2. August 2018 Ernst August Zimmermann aus Erfurt zu Gast. Der bekannte Grafik-Drucker, der über Jahrzehnte eine Werkstatt für künstlerische Druckgrafik betrieben hat, berichtet davon, was aus seiner ein Leben lang zusammengetragenen Sammlung von Drucker-Belegexemplaren wurde und wird.

Moderiert wird das Gespräch von dem Kunsthistoriker Philipp Schreiner als Co-Kurator der Ausstellung.

Donnerstag, 2.8.2018, 18 Uhr
Der Eintritt zur Ausstellung / zur Veranstaltung ist frei.
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Donnerstag, 26.07.2018, 18 Uhr

„IST DAS KUNST … ?“
Beim nächsten Ausstellungsgespräch in der Orangerie in Gotha geht es um die Formen zeitgenössischer Kunst.

Die aktuelle Ausstellung „10 PROZENT – Was bleibt?“ im Orangenhaus der Orangerie in Gotha zeigt ein breites Spektrum der Gegenwartskunst, vom klassischen Gemälde auf Leinwand bis zu Objektinstallationen und Konzeptkunst.
25 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen stellen aus, was sie auf jeden Fall der Nachwelt hinterlassen wollen. Sie haben das Beste aus Ihren Ateliers ausgewählt oder äußern sich mit künstlerischen Mitteln über das, „was bleibt“. Was bleibt von künstlerischer Arbeit, wenn ein Werk einmal zum Nachlass wird?

In einem Ausstellungsrundgang soll es um die Vielfalt künstlerischer Mittel gehen: In den vergangenen Jahrzehnten hat die bildende Kunst ihre Grenzen in Frage gestellt. Sie hat die Möglichkeiten der künstlerischen Ausdrucksformen erweitert und neue Ansätze entwickelt, um auf die Erfahrung der Welt zu reagieren. Am Donnerstag, dem 26. Juli um 18.00 Uhr stellt Angelika Steinmetz-Oppelland als Kuratorin diese verschiedenen künstlerischen Wege vor.

Donnerstag, 26.07.2018, 18 Uhr
Der Eintritt zur Ausstellung / zur Veranstaltung ist frei.

Do, 12.7.: „Tragbare Lösung“ für das künstlerische Erbe?

Künstlerinnen sprechen über zukünftige Nachlässe

Was bleibt von künstlerischer Arbeit, wenn ein Werk einmal zum Nachlass wird? 25 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen stellen im Orangenhaus der Orangerie in Gotha aus, was sie auf jeden Fall der Nachwelt hinterlassen wollen. Sie haben das Beste aus Ihren Ateliers ausgewählt oder äußern sich mit künstlerischen Mitteln über das, „was bleibt“.
Seit einigen Jahren schon wird die Frage, wie mit Künstlernachlässen als Teil unseres kulturellen Gedächtnisses umgegangen werden soll, immer dringender diskutiert. Ob Übernahme durch ein Museum oder Stiftung, ob Depotlösung oder Werkverzeichnis, immer wieder taucht die Richtzahl von 10 Prozent auf: Mehr als dieser Teil eines Nachlasses kann oft nicht übernommen werden. Der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. hat Thüringer Künstlerinnen und Künstler aller Generationen mit dieser schmerzhaften Zahl konfrontiert und sie gebeten zu zeigen, was Ihnen besonders am Herzen liegt oder was sie selbst als Kern ihres Schaffens bewerten.

Im Rahmenprogramm sprechen Künstlerinnen und Künstler über ihre Erfahrungen, ihre Hoffnungen und Wünsche zum Thema Nachlass. Den Anfang machen am Donnerstag, dem 12. Juli 2018 um 18 Uhr Marie-Luise Leonhardt-Feijen aus Schlotheim und Gudrun Wiesmann aus Erfurt.
Marie-Luise Leonhardt-Feijen präsentiert in der Ausstellung ihre Zeichenbücher in einer Installation als im wörtlichen Sinne „tragbare“ Lösung. Gudrun Wiesmann setzt sich mit dem Konflikt zwischen schöpferischer Arbeit und der Arbeit am eigenen Werkverzeichnis auseinander.
Das Gespräch wird moderiert von Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland als Kuratorin der Ausstellung.

Donnerstag, 12.07.2018, 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Installation M.-L. Leonhardt-Feijen

Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz