TAGUNGS- UND AUSSTELLUNGSORT:
Gotha, Orangerie, ehemaliges Orangenhaus
Friedrichstraße 6-8, 99867 Gotha

ANMELDUNG verlängert: bitte bis 30.6.2018
an info@vbkth.de
(Tagungsgebühr 10 Euro, erm. für VBKTh-Mitglieder 5 Euro)

10 PROZENT – WAS BLEIBT?
Der Atelierbestand von heute ist der Künstlernachlass von morgen


Mit einem Symposium und begleitender Ausstellung weisen wir, der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh) als Projektträger auf ein dringliches soziales und wirtschaftliches Problem von KünstlerInnen hin: den Umgang mit dem eigenen Nachlass.
Während die Nachlässe etwa von SchriftstellerInnen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts Aufnahme in einem dichten Netz nationaler, regionaler und lokaler, staatlicher wie teilweise auch privater Archive finden, ist der Umgang mit Nachlässen Bildender KünstlerInnen erst seit etwa 10 Jahren zu einem kulturpolitischen Thema geworden. Bis heute hat sich ein breites Spektrum von Lösungsansätzen und Modellen entwickelt, doch Patentlösungen gibt es nicht – und auch nicht die eine Instanz, an die sich diese Herausforderung delegieren ließe.
Das Symposium bietet Raum für theoretischen Diskurs über das übliche Maß hinaus. Experten berichten von erprobten Methoden und liefern Impulse für einen nachhaltigen Umgang mit dem eigenen Œuvre. Spannend wird sein, inwieweit zwischen KünstlerInnen, NachlassbearbeiterInnen, WissenschaftlerInnen und SammlerInnen bereits ein gemeinsamer Nenner bei dieser wichtigen Problematik herrscht. Im besten Falle steht am Ende eine brauchbare Perspektive und ein nachhaltiger Ansatz für die Kunstlandschaft Thüringen.

11.00 Uhr: Begrüßung | Grußworte
- Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland, stellv. Sprecherin des VBKTh, Kuratorin
- Dr. Babette Winter, Staatssekretärin für Kultur und Europa in der Thüringer Staatskanzlei
- Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha

11.30 Uhr: Impulsreferat
- Philipp Schreiner, Projektmitarbeiter im VBKTh

11.45 Uhr: Vorstellung der Initiative „Mobiler-Nachlass-Service“
- Dr. Liane Burkhardt, Thomas Kumlehn | Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg e.V.

12.30 Uhr: Nachlassperspektiven in Sachsen – Zum Stand der Dinge
- Simone Heller | Vorsitzende des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen e.V.

13.00 – 14.00 Uhr: Mittagspause

14.00 Uhr: Künstlernachlässe in Museen / Künstlernachlässe in Archiven
- Cornelia Nowak | Angermuseum Erfurt
- Viola Baser | Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen

15.00 Uhr: Werkverzeichnisse & Nachlasspflege durch die STIFTUNG KUNSTFONDS - Ein Erfahrungsbericht
- Ulrike Pennewitz | Kunsthistorikerin, Berlin

15.30 – 16.00 Uhr: Kaffeepause

16.00 Uhr – 17.30 Uhr: Podiumsdiskussion
Podium mit ...
- Dr. Ruth Heftrig, Geschäftsführerin BBK Sachsen-Anhalt,
- Erik Stephan, Museumsverband Thüringen e.V.,
- den ReferentInnen,
- sowie VertreterInnen der ausstellenden KünstlerInnen

Den Abschluss des Symposiums bildet um 18.00 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „10 PROZENT – WAS BLEIBT? Künstlerische Positionen zum eigenen Nachlass“ - Wir laden alle SymposiumsteilnehmerInnen herzlich dazu ein!

Die Ausstellungseröffnung am Freitag, den 6. Juli 2018 um 18 Uhr ist selbstverständlich auch unabhängig vom Symposium zugänglich, der Eintritt ist – wie zur gesamten Ausstellung und den weiteren geplanten Veranstaltungen im Rahmenprogramm – frei.

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RÜCKFRAGEN
Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.
info@vbkth.de | Tel 0361.6422571
Kontakt: Philipp Schreiner, Projektmitarbeiter

Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz